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**„Schaufenster leer. Rolltreppen still. Shopping im Wandel – Konzepte zwischen Leerstand und Neunutzung“**

Shopping Immobilien Kultur Networking Soziales
29 Oct 2025 | Autor: Sylvia Hartung

Als ich an diesem milden Herbstabend den Eingang des ehemaligen Globetrotter-Gebäudes im Steglitzer Kreisel betrete, spüre ich sofort: Hier ist etwas in Bewegung – obwohl die Rolltreppen stillstehen. Zwischen Beton, Neonlicht und improvisierten Ausstellungsflächen herrscht eine lebendige Atmosphäre. Wo einst Rucksäcke und Wanderjacken verkauft wurden, sieht man einen Boxring und den Wegweiser zur Rollschuhbahn.

„Schaufenster leer – Rolltreppen still“ – der Titel der Veranstaltung könnte kaum treffender sein. Doch der Abend beweist schnell, dass Stillstand auch eine Chance bedeuten kann. Eingeladen hat das crenet e.V. Regionalteam Berlin, gemeinsam mit dem Projekt „Zeit ist knapp“ und Transiträume e.V., um über neue Nutzungskonzepte für ehemalige Handelsflächen zu sprechen.
Was tun mit all den leeren Räumen, die unsere Innenstädte zunehmend prägen?

Impulse und Diskussion

Um 18 Uhr eröffnet Silke Marquardt die Podiumsdiskussion. Michael Biel, Staatssekretär der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, betont die Notwendigkeit, wirtschaftliche Interessen mit gesellschaftlichem Mehrwert zu verbinden.

Besonders inspirierend sind die Beiträge der „Macher:innen“: Moritz Senff, Initiator von „Zeit ist knapp“, erzählt von der Entstehung dieses temporären Kreativraums und davon, wie Leerstand zum Resonanzraum für Kunst und Nachbarschaft werden kann. Moritz Tonn von Transiträume e.V. ergänzt, wie wichtig langfristige Perspektiven und Förderstrukturen für solche Projekte sind. Käthe Fleischer, Strategin für urbane Retail-Innovationen, bringt schließlich die Perspektive des Handels ein: Zwischen E-Commerce, Erlebnisräumen und nachhaltiger Stadtentwicklung müsse die Zukunft des Shoppings neu gedacht werden.

Das Gespräch bleibt lebendig, kontrovers, ehrlich. Niemand glaubt an eine einfache Lösung, doch alle teilen die Vision, dass Städte wieder Räume für Begegnung, Kultur und Gemeinsinn brauchen.

Rundgang, Rollerdisco und Gespräche

Nach der Diskussion öffnet sich der Raum. Beim Rundgang durch die 4.500 m² große Zwischennutzungsfläche zeigt sich das Potenzial und die Vielfältigkeit. Alles wirkt offen, wandelbar, unkonventionell.
Die einstige Shoppingfläche wird zur sozialen Bühne. Der Abend endet mit dem Gefühl, dass Wandel möglich ist – wenn Mut, Kreativität und Kooperation zusammenkommen.

Fazit

Als Gast nehme ich vor allem eines mit: Leerstand ist kein Stillstand, sondern eine Einladung, neu zu denken.